Der Text des Liedes stammt von Bernardin Schellenberger aus dem Jahr 1978 und wurde für das Stundenbuch geschrieben. Es ist der Hymnus für die Vesper an Gedenktagen für Ordensleuten, die ihr ganzes Leben auf Christus hin ausrichten. Unterlegt mit einer Pariser Melodie aus dem Jahre 1681 ist es im Gotteslob in der Rubrik „Österliche Bußzeit“ unter der Nummer 275 zu finden. Einige Textzeilen sind nicht ganz einfach und bedürfen sicherlich der Auseinandersetzung und Deutung, Die einzelnen Strophen könnten mit folgenden Titeln überschrieben sein: 1. „Begegnung und Berufung“; 2. „Er ist uns nahe“; 3. „Auftrag zu einer lebendigen Botschaft“; 4. „Lob auf den dreifaltigen Gott“ Eigentlich ist es nicht nur ein Lied für die Fastenzeit, sondern für unser ganzes Leben, denn Glaube ist Beziehung zu Jesus, jeder darf sich glücklich schätzen, ihm zu begegnen und er freut sich, wenn wir ihm nachfolgen in Wort und in Tat.